Xhoop

Grizzlies schlagen Hornets: Memphiss Tiefe erweist sich als zu viel für Charlottes Jugend

Article hero image
📅 22. März 2026⏱️ 4 Min. Lesezeit
Veröffentlicht 22.03.2026 · Memphis Grizzlies vs. Charlotte Hornets: Spiel-Highlights

Die Zuschauer im FedExForum kamen am Freitagabend auf ihre Kosten, auch wenn das Endergebnis auf einen Blowout hindeutete. Memphis besiegte Charlotte mit 125-118, aber dieser Sieben-Punkte-Vorsprung erzählt nicht die ganze Geschichte eines Spiels, das sich drei Viertel lang viel enger anfühlte. Ja Morant war, nun ja, Ja Morant, erzielte 32 Punkte bei 12 von 23 Würfen, dazu acht Assists und sieben Rebounds. Es war eine klassische Leistung des Grizzlies-Stars, der die Last trug, als Charlotte immer wieder Wege fand, dranzubleiben.

Aber Morant war nicht allein. Desmond Bane steuerte 23 Punkte bei, traf vier Dreier, und Jaren Jackson Jr. hatte einen unauffällig effektiven Abend mit 17 Punkten und fünf Blocks. Das ist das Besondere an Memphis: Sie haben Optionen. Sie verlassen sich nicht nur auf einen Spieler, um sie über die Hürde zu bringen, auch wenn Morant in der Crunchtime oft das Ruder übernimmt. Die Grizzlies trafen als Team 50,5 % aus dem Feld, ein Beweis für ihre offensive Effizienz gegen eine Hornets-Verteidigung, die zeitweise überfordert wirkte.

Charlottes Young Guns halten es eng

Man muss den Hornets Respekt zollen. Sie gaben nicht auf, selbst nachdem sie im zweiten Viertel früh mit 15 Punkten in Rückstand geraten waren. LaMelo Ball war fantastisch und führte die Mannschaft mit 27 Punkten, 10 Assists und 6 Rebounds an. Er traf einige absolut lächerliche Würfe und zeigte, warum er als eines der aufregendsten jungen Talente der Liga gilt. Terry Rozier steuerte 21 Punkte bei, darunter einen entscheidenden Dreier im dritten Viertel, der den Vorsprung auf nur noch zwei verkürzte. Und Rookie Brandon Miller, der zweite Pick im Draft, hatte einen soliden Auftritt mit 19 Punkten bei 7 von 14 Würfen, darunter fünf Treffer von jenseits der Dreierlinie. Er wirkt mit jedem Spiel wohler, was ein gutes Zeichen für die Fans in Charlotte ist.

Die Hornets haben jedoch noch nicht die defensiven Fähigkeiten. Sie erlaubten den Grizzlies, 44 % von der Dreierlinie zu werfen. Das ist tödlich. Man kann einem Team wie Memphis nicht so viele offene Würfe zugestehen und erwarten, auswärts zu gewinnen. Nick Richards, ihr Starting Center, hatte nur 8 Punkte und 6 Rebounds und hatte Schwierigkeiten gegen Jackson und Steven Adams, der 13 Rebounds holte. Rebounding war ein großes Problem für Charlotte, da Memphis die Bretter mit 49-37 dominierte. Wenn man so viele zweite Chancen zulässt, ist es schwer, Schritt zu halten.

Memphis' Grit and Grind 2.0

Die Identität der Grizzlies basiert immer noch auf Verteidigung und Physis, auch wenn Morants Brillanz eine neue Dimension hinzufügt. Sie erzwangen 16 Turnover von den Hornets und verwandelten diese in 22 Punkte. Das ist die "Grit and Grind"-Mentalität, die zum Vorschein kommt. Marcus Smart, ihre große Neuverpflichtung in der Offseason, hatte mit nur 9 Punkten nicht seinen besten offensiven Abend, aber seine defensive Intensität war spürbar, er holte zwei Steals und störte Balls Rhythmus bei mehreren Ballbesitzen. Smarts Präsenz wird für Memphis auf ihrem Weg zu einem tiefen Playoff-Run von großer Bedeutung sein.

Schauen Sie, Charlotte ist ein unterhaltsames Team. Ball ist ein Zauberer mit dem Ball, und Miller hat echtes Potenzial. Aber sie sind noch ein paar Jahre davon entfernt, wirklich um den Titel mitzuspielen. Ihre defensiven Mängel sind im Moment zu gravierend. Sie werden einige Shootouts gewinnen, aber gegen die Elite der Western Conference werden sie Schwierigkeiten haben, konstant Stops zu erzielen. Dieses Spiel war ein perfektes Beispiel: großartige Offensive, aber letztendlich durch die Unfähigkeit, einen disziplinierten, ausgewogenen Angriff einzudämmen, zunichte gemacht.

Hier ist meine kühne Behauptung: Trotz der Lichtblicke werden die Hornets diese Saison nicht höher als den 12. Platz in der Eastern Conference belegen. Sie sind zu jung, und ihre Verteidigung ist zu löchrig, um einen echten Sprung zu machen.